Gemeinsam für eine bessere
medizinische Versorgung in Ostafrika

Jahrestätigkeitsbericht 2018

 

Das erste Jahr unserer Vereinsaktivität ist natürlich das schwerste. Es ist geprägt von Registrierungs- und Eintragungsprozessen in Deutschland und in Uganda. Alle Abläufe und Aktivitäten müssen zunächst einmal erdacht und geplant werden. Im kommenden Jahr 2019 wird uns die Registrierung in Kenia beschäftigen. Dies wird die Importe von Hilfsgütern und Gerätschaften auch nach Uganda, welche alle über den Hafen von Mombasa in Kenia oder Dares Al Salam in Tansania laufen müssen, deutlich erleichtern.

Mit der erfolgten Vereinsregistrierung in Deutschland machten wir uns gleich im Mai auf den Weg nach Uganda. Wer in Uganda selbst tätig werden und nicht nur dortige Projekte anderer unterstützen will, der braucht eine Steuernummer, einen dort wohnhaften dauerhaften Repräsentanten mit einer ugandischen Anschrift, eine Registrierung als gemeinnützige Organisation in Uganda und eine das ganze Jahr besetzte Geschäftsstelle vor Ort. Für diese Registrierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese ist unverzichtbar, da ohne Registrierung für jedes importierte Teil erhebliche Einfuhrzölle anfallen, die teilweise den Warenwert übersteigen können.

Was alle diese Dinge gemeinsam haben? Sie kosten zunächst einmal eine Menge Geld und Zeit!

So suchten wir gleich nach einer geeigneten Basis - einem Ort, der sicher, zentral, preiswert und groß genug für unsere Zwecke war. Zusätzlich mussten auch ausreichend sichere Parkmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge vorhanden sein. Wir mieteten nach unzähligen Besichtigungen schließlich ein Objekt am Stadtrand von Kampala. Das ist sie nun, unsere erste Geschäftsstelle in Kampala, im Ortsteil Kitebi!

Unser Team bekam Verstärkung

Nun ging es darum, einen verlässlichen Repräsentanten für unsere ugandische Geschäftsstelle zu finden. Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für die ugandische Diplomkauffrau Florence Sewava als erste Vollzeitkraft und Repräsentantin in Uganda. Als Tochter eines erfolgreichen Großunternehmers in Kampala verfügt sie über gute Kontakte, mehrere Jahre Praxiserfahrung als Büroleiterin in einer bekannten Rechtsanwaltskanzlei und als alleinverantwortliche Organisationsleiterin in einem Architektenbüro mit angeschlossener Baufirma mit mehr als siebzig Mitarbeitern.

Ihre Aufgabe wird es in Zukunft sein, die Geschäfte unserer Organisation in Uganda zu leiten.

Sie ist täglich zu den Geschäftszeiten in unserer Station die Ansprechpartnerin für alle Anliegen rund um Kilimanjaro Doctors. Florence erledigt unseren Schriftverkehr, die Behördengänge, beauftragt Dienstleister, kauft Medikamente ein und bringt sie zum Teil auch zu den Patienten. Auch der Transport schwangerer und gebrechlicher Patienten zum Krankenhaus gehört zu ihren Aufgaben. Um ihr diese Aufgabe zu erleichtern, erhielt sie einen Basiskurs in medizinischer Betreuung und in Pharmakologie. Zur Erledigung ihrer Aufgaben beschafften wir Florence ein Einsatzfahrzeug vom Typ Honda CRV 4x4 mit Notfallausrüstung.