Gemeinsam für eine bessere
medizinische Versorgung in Ostafrika

Bericht vom Januar / Februar 2019

 

Der Januar gestaltet sich dieses Jahr entspannt, keine Massenunfälle und keine hochdramatischen Ereignisse, wie zum Teil in den Vorjahren. Wir haben Besuche in den Gesundheitsstationen, in der Region Fort Portal, Kahunge, Kamwenge geplant und haben Gelegenheit, die tägliche Arbeit dort mit zu erleben. Wo es geht unterstützen wir mit Medikamenten und Kleingeräten, die wir in größeren Stückzahlen als Hilfsgüter auf dem Fahrzeug lagern. Wir verschenken einige hundert Medikamente, Sauerstoffsensoren, Staubänder, Blutdruckmessgeräte, Thermoscanner, Blutzuckertester und Diagnoseleuchten. Aber auch dies ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein! Es wird so viel mehr benötigt, aber die Verwaltung von Uganda macht den Import von Hilfsgütern nicht gerade leicht.

 

Der Ausbau der Station geht weiter

Wir lernen Schritt für Schritt unsere Wege kennen, uns mit den örtlichen Gegebenheiten und bürokratischen Hemmnissen zu arrangieren. Wir haben damit begonnen in unserer Station in Kampala ein eigenes kleines Labor ein zu richten, um ein wenig Infektionsforschung und kleine Laboranalysen selbst durchführen zu können.

Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit der Gesundheitsstation in Kamwenge so positiv und konstruktiv verläuft, hier macht es großen Spaß, die Fortschritte miterleben zu dürfen! Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir für Interessierte Gerätschaften, Praktika und Weiterbildungen anbieten. In diesem Jahr wollen wir einen Infektionsschutz Rettungswagen in Dienst stellen, in dem auch eine Schnellanalyse der wichtigsten Tropenfieber vor Ort möglichen sein soll. Er ist für den Standort Flughafen Entebbe vorgesehen.

Aktuell bitten wir um Spenden für dieses Projekt!

Um Missverständnisse zu vermeiden: Dieses Fahrzeug ist für den Transport von Notfallpatienten vom Flughafen Entebbe zu den beiden Kliniken in Stadtgebiet von Entebbe oder nach Kampala vorgesehen, es verfügt nicht über die beschriebenen Geländeeigenschaften für die Landrettung in Uganda! Die Sonderbereifung und Bodenfreiheitserhöhung um fünf cm, ist für dieses Einsatzgebiet, vollkommen ausreichend.

 

Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen weiter mit Schwierigkeiten verbunden

Zu unserem Erstaunen, verlaufen die Angebote zur Zusammenarbeit mit anderen deutschen Hilfsvereinen bisher nicht unseren Erwartungen entsprechend. Es bleibt zu wünschen, dass es hier nicht zu einem Konkurrenzdenken zwischen den Hilfsorganisationen kommt, wie wir es aus vielen Regionen Deutschlands kennen. Was immer erforderlich sein wird, um eine positive Zusammenarbeit zu fördern, wir werden unseren Beitrag dazu leisten.